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21.01.2006 - Hobbyfußballturnier in der Sporthalle Frankenmarkt

 

Am Samstag war dann Fußball angesagt. Ein dröhnendes Geräusch vernahm Robert! Es war Öma, der ihn aufwecken wollte, doch Robert tat sich mit der Uhrzeit schwer und wollte ihm nicht glauben, dass es schon so spät und Zeit für Fussball ist.

 

Ein Sprung aus dem Bett rettete ihn, ab ins Auto, denn er sollte vorher noch Andi abholen. Der war sichtlich benommen und die Beiden waren alles andere als Fit für den Sport. Robert wollte eigentlich Berni anrufen um den genauen Spielzeitpunkt herauszufinden, als er im Auto saß. Doch es klingelte bei Andi, der auf dem Beifahrersitz platz nahm. Beide telefonierten miteinander, ohne Robert klar zu sein, dass nicht Berni, sondern Andi am anderen Ende der Funkleitung.

 

Nachdem sie das Auto abstellten, marschierten sie zu Öma, um diesen auf dem Weg einzusammeln. Kurz auf ein Frühstück und weiter in die Sporthalle zum morgendlichen Bier. Nach einander wurde die Vorhalle voll und man war gespannt auf das erste Spiel und ob man es in diesem Zustand überleben würde. Besonders erfreut war man über den Besuch von Irxi aus der Sektion Innviertel, der einen wesentlichen Teil der Mannschaft bildete.

 

Das erste Spiel bestritt man gegen die Shakers Bar aus St. Georgen und die zeigten dem Team Schtockschteif schon mal die Grenzen auf. 6:0 und dennoch wurde gefeiert, denn es gab noch keine Verletzten. Nur böse Herzattacken ließen aufhorchen. Noch schnell ein paar Biere und schon wieder auf zum nächsten Spiel. JC and the Gang versus Schtockschteif 2:0.

 

Es war ein ungewohntes Bild, denn zum ersten mal in der Geschichte von Schtockschteif wurde der Gegner regelrecht an die Wand gespielt, doch mit dem Tore schießen hatte man noch beachtliche Probleme. Eigentlich sollte es bereits 4:0 für Schtockschteif stehen, doch 2 Minuten vor Spielende verließ Irxi das Feld. Prompt stand es 2:0 gegen SS.

 

In der Pause, wieder Bier und überwältigte Gesichter, denn man spielte wirklich eine feine Spielweise! Vielleicht war es aber nur der trunkene Zustand der Spieler. Auf zum nächsten Match – Schtockschteif gegen die Wastl’s – Endstand 0:3. Wiederum beachtlich, denn diese Mannschaft kam bis ins Finale, wenn ich mich nicht irre.

 

Das schönste an dem Turnier ist oder sind wie immer die Pausen zwischen den Spielen. Biergesänge, Schütterein, Neckereien und peinliche Anekdoten aus dem Leben der Mitspieler. Eine wahre Freude, dabei zu sein. Aber man sah der Realität ins Auge, mit dem Alkoholspiegel der das Team nun begleitete könnte man nicht mal gegen den emanzipierte Hausfrauen auf Kulturreise ein Tor erzielen.

 

Und so ging es auch weiter. Beim nächsten Spiel entgingen mir doch tatsächlich der Teamname und der Endstand, aber egal, es war ja nur ein Finalspiel von unten. Vor unserem letzten Spiel, bei dem es um den vorletzten Rang ging, beredeten wir das Ergebnis mit unseren Gegnern. Man wollte ein Unentschieden und mind. 1 Tor in diesem Spiel erzielen. Die Gegner führten unsere Truppe vor und schnell lautete der Zwischenstand 0:3. Unser Unvermögen war die Ursache, warum es nicht zum geeinigten Endstand kommen konnte. Doch kurz vor Spielende traf dann doch noch Irxi zum Ehrentreffer des Tages – ein wunderbares Tor, nachdem er die Vorlage am Schuasta erhielt. Endstand 1:3.

 

Man bereitete sich mit Dosenfisch und Bier auf die Siegerehrung vor. Nachdem sich 3 Turnierteilnehmer verabschiedeten, landeten wir sogar noch auf dem 13. Rang und erhielten Dafür einen Doppler Bier. Nach unserer eigenen Siegerehrung in der Sporthalle machten wir uns bereits angeschlagen auf dem Weg zum Ulli, um dort weiter zu feiern.

 

Es war erst halb 7 und so war die Milla menschenleer und man konnte sich auch mal etwas daneben benehmen. Öma übernahm den Part als DJ und Robert wurde zum Kellner mit Schal und Ohrringen umfunktioniert, was ein sensationelles Bild ergab. Nachdem aber immer mehr Leute unserem Ruf folgten, wurde es schnell eng in der Milla und so mussten die beiden ihre Agenden aufgeben und wieder hinter dem Tresen Platz nehmen.

 

Nach einigen Stunden des Feierns öffnete sich die Tür und plötzlich stand Andi im Raum. Er trug eine afrikanische Kopfbedeckung mit Federschmuck und führte einen eigenartigen Tanz auf. Nach der ewigen Sauferei, die bereits 12 Stunden betrug teilte sich das Feld und die meisten marschierten nach Hause. Trunkenbold des Tages – ganz klar Andi – der die Feierlichkeit erst um 6 Uhr morgens beendete und heute im Krankenstand war.

 

So ging ein wahnsinnig lustiger und mehr oder weniger erfolgreicher Turniertag zu Ende! Außer Schürfwunden, Prellungen und Geschwülsten gab es übrigens keine Verletzungen.