Bereits an den vergangenen Wochentagen wurde eifrig am Aufbau des Festes gewerkelt, an dem übrigens Schtockschteif sehr aktiv war. Am Freitag Abend stand die große Premiere den neuen FF Autos am Programm und das 100-jährige Bestehen der FF Mösendorf wurde mit einer Parade und verschiedenen Reden bedeutender Menschen an. Unsere SS-Akteure, die auch den Dienst bei der Feuerwehr leisten, waren natürlich dabei und standen „Habt Acht" neben dem Rednerpult und gegenüber ca. 500 Feuerwehrleute aus ganz Europa. Alle Blicke waren auf uns gerichtet und so kam es dass der gleich geschilderte Vorfall noch peinlicher erscheint, als er ohnehin schon ist! Nach ca. 15 Minuten in der Einteilung überkam Robert das Gefühl zum Gang auf die Toilette. Das Bedürfnis war derart dringend, dass er plötzlich aus der Reihe tanzte und hinter ihm in das Feuerwehrhaus zum „scheissen" ging. Als er das Gelage beendet hatte wollte er noch auf einen Zwischenapplaus warten um nicht allzu viel Aufregung auszulöschen. Er betätigt die Klinke, doch es tat sich nichts, immer wieder drückte er sie hinter, doch der Fall war klar. Aus versehen wurde er beim „kacken" eingeschlossen und musste nun im Depot verweilen. Er sand Heli ein Rettungs-SMS mit dem Inhalt: „Sitz im Feuerwehrhaus fest - Bitte helfen!". Doch Heli wurde schreckhaft als das Handy zu bimmeln begann und dachte nicht daran die Nachricht zu lesen. Nach weiteren 15 Minuten wurde Robert befreit, denn ein Jugendfeuerwehrkamerad hatte Probleme mit dem Kreislauf und deshalb wurde dieser ins FF-Haus gebracht! Der Spuk war vorbei, doch der Hohn bleibt. Anschließend gings ab ins Zelt um ein Freitags-Saufgelage zu erwecken.
Es war ein feucht fröhlicher Abend und das Zelt war drückend voll. Näheres kann nur mit Fotos dokumentiert werden, da das Erinnerungsvermögen etwas litt. Der Samstag wurde damit verbracht, dass wir mit Kopfschmerzen das Zelt renovierten und um 19 Uhr wieder hinter der Bar standen um auszuschenken und gleichzeitig einzuschenken. Unsere Freunde aus Luxemburg ließen es furchtbar krachen verschlangen immerhin 13 Flaschen Bacardi an diesem Abend, wo wir natürlich etwas mithalfen.
Öma kotze in die Bar und alle samt warn wir in unserem Element. Beim Morgengrauen gings heimwärts um uns um 12 Uhr wieder beim Zelt zu treffen, denn es stand das Strohballenrennen auf dem Programm. Wieder gings nicht ohne Alkohol und der Sonntag wurde auch mal zum nützlichen Tag.
Das Rennen begann um 13:30 Uhr und es waren sehr viele Teilnehmer unter den zahlreichen Zuschauern. Es gab die Kategorien Damen, Herren und gemischt. Es gab glaub ich nur 1 Mischmannschaft, 2 Damenmannschaften und unzählige Herrenteams. Schtockschteif war früh dran und wir legten auch wieder eine kleine Kostümierung auf, was das Geschehen etwas auflockerte. Wir holten übrigens den sehr guten 4. Platz! Anschließend war unsere Damenmannschaft an der Reihe, die jedoch kleine Schwierigkeiten mit dem Bewegen des Strohballen hatten und somit den 2. Platz bei den Frauen (wie gesagt, von 2 Mannschaften) erreichten. Unsere Freunde aus Luxemburg hatten die Idee eine weitere Mannschaft zu stellen - 3 Männer von ihnen und 3 Chaoten von Schtockschteif. Von uns waren Berni, Heli und Robert am Start und eröffneten das Rennen. Obwohl man mit dem Alkohol nicht sparte erreichten wir dabei den sensationellen 3. Rang in der Herren-Kategorie!
Kurz darauf versammelten wir uns wieder im Zelt und feierten den Tag. Nach der Siegerehrung wurden die Preise verköstigt (Kisten Bier). Jedem war das Wochenende ins Gesicht geschrieben, dennoch fuhren wir nach einer lustigen Rauferei vor dem Festzelt noch nach Reichenthalheim um uns von den Luxemburgern mit einigen Bieren zu verabschieden.
Es war schlimm, sehr schlimm und noch heute gehts uns schlecht, aber so etwas erlebt man nun mal nicht jeden Tag und alle hatten Spaß dabei!
Nochmals herzlichen Dank an alle Anwesenden, Mitarbeiter und besonderen Dank an unsere Freunde aus Luxemburg!