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18. - 20.03.2005 - Heli's Geburtstag in Luxemburg >>>Fotos

Zu Heli's Geburtstag haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht. Mit Hilfe der zu Besuch gewesenen Luxemburger im Februar 2005 organisierten wir ohne Heli's Beisein einen Ausflug ins gelobte Land.

Am Donnerstag-Abend war es soweit und Olivia und Robert besuchten Karin und Heli unter Vorwand und Hilfe von Andi. Anschließend fuhren wir nach Vöcklabruck um noch zu dinieren. Das Gepäck wurde vorher bereits verstaut bzw. versteckt. Im Anschluss fuhren wir direkt in Richtung Passau, wobei Heli es uns nicht leicht machte, denn er wurde immer ungusteliger und schmollte auf der Rückbank, denn er hatte Sorgen, da er ja am nächsten Tag arbeiten muss. Zwischen Passau und irgendwo in Bayern lösten wir das Geheimnis und Heli war nun wieder bei Sinnen und glücklich!

Es war zwar nicht die erste Fahrt nach Luxemburg, jedoch die an Kilometern längste, da wir nicht nur 1 x vom rechten Weg abkamen. Robert mimte wieder mal den Fahrer während der Rest gemütlich schlief. Nachdem Robert Heli aufforderte sich mal die Karte zu fassen und daraus zu lesen war das Chaos perfekt. Heli willigte ein, aber was Robert nicht sah - Heli schlief, während er die geöffnete Straßenkarte in Händen hielt und somit wartete Robert immer auf ein "do mias ma Obbiagn"! Er wartete zu lange und plötzlich stand man mitten in einer Großstadt. Nach einem 200-Km-Umweg kam man um ca. 08:30 Uhr in Luxemburg an und erkundete die Großstadt! Robert bemühte sich, für die Reisegäste eine Stadtrundfahrt zu organisieren und hatte damit auch glücklichen Erfolg. Er fuhr einfach irgendwo lang und kam aber auch an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei!

Im Anschluss - wie könnte es anders sein, mussten die Frauen natürlich wieder einkaufen. Heli und Robert gönnten sich einige Biere und man bemerkte bereits reges Schwindelgefühl. Nach einem Telefongespräch mit Paul traf man sich in einer nahe gelegenen Stadt auf einem Parkplatz. Anschließend fuhr man zum Stammlokal der Mertziger (zur Margo). Hier warteten bereits viele Freunde und man tauschte Nettigkeiten aus. Nach einem Essen und einigen betrunken machenden Getränken gings zu unserer Herberge - zur Reneè. Im Anschluss fuhren wir wiederum in ein Einkaufszentrum - wobei wir vorher noch bei der Speitzi vorbeikamen und etwas feierten. Es kristallisierte sich ein Satz heraus, der sicherlich noch in aller Ohren ist, den man aber gerne vergessen würde, denn er wurde immer und überall angewandt: "...Text vergessen, scheiss egal!" An diesem Tag wurde auch noch etwas für unser kulturelles Wissen getan und wir besuchten ein Fahrzeug-, ein Naturhistorisches- und natürlich auch ein Brauereimuseum. Am Abend gings zu Paul und hatten einen sehr amüsanten Abend mit unseren Freunden. Hier wurde auch Robert von einem Riesenhund bestiegen, der ihm diverse Leckerein vom Körper lutschte. Jedoch hatten einige von uns bereits seit mehr als 40 Stunden keinen Schlaf und so trat man bereits zur Mitternachtsstunde die Heimreise an.

Am nächsten Morgen ausgeruht, machte man sich auf in Richtung Feuerwehrhaus um das Frühstücksbier zu konsumieren. Mike, Sven und Alexandra warteten bereits auf uns und man machte es sich an der Feuerwehrbar gemütlich. Was aufgefallen ist, egal wo man hinkommt, jeder private Haushalt verfügt über einen "Zipfer"-Bier-Vorrat, was wir zu schätzen wussten. Im Anschluss fuhren in zwei Partien (1: Karin, Olivia und Mike - 2: Alexandra, Sven, Heli und Robert) - wie könnte es anders sein - in ein Einkaufszentrum. Die Fahrt in Svens Wagen war sehr amüsant und man rockte das Auto mit AC/DC Klängen, da man bereits das Frühstücksbier bemerkte! Robert besorgte sich eine australische Ureinwohnerflöte und versuchte sich im Alleinunterhalter - wobei er ziemlich scheitete. Die Frauenabordnung ging shoppen und die Männer machten es sich in einer kleinen aber feinen Bar neben einem Hummerbecken bequem. Bemerkt wird noch, dass Sven nicht leicht von seinem Weg abzubringen ist. Denn er schloss vor unserem Besuch eine Wette um EUR 700,- ab, dass er 2 Monate keinen Alkohol zu sich nehmen würde. Selbst als wir ihm EUR 800,- boten, sagte er nach zögerlichen Sekunden - NEIN!

Man wollte sich weiter entwickeln und so machte man sich auf um thailändisch Mittag zu essen. Was keiner Ahnte, es war scharf - sogar sehr scharf, dennoch hat es sehr gemundet! Allen perlten die Schweisstropfen von der Stirn und am Mittagstisch wurde nur selten gesprochen, da man alle Luft zum Atmen brauchte. Robert gönnte nach Sven's Aufforderung noch einen Löffel eingelegter Pfefferoni und Olivia beschimpfte ihn mit diesen Worten: "Ma super, hättst gwett, daun hätt ma jetzt wos gwunna!"

Nach diesem Mittagsmahl bemerkte man ständig Ausdünstungen aus den anwesenden Körpern, was nicht sehr amüsant war, aber das kannte man ja bereits von der Fahrt. Im Anschluss gings in die Innenstadt und man ließ sich in einem Gastgarten nieder. Bemerkt wir, dass das Wetter wirklich wunderbar war (Sonne und die dazugehörige Wärme). Hier herrschte prächtige Stimmung und man wartete auf eine Wachablöse, da dieser Gastgarten direkt gegenüber dem Anwesen der Erzherzogin von Luxemburg postiert war. Man wird es zwar noch lange vernehmen aber Robert ist stolz darauf, denn er wurde von einem Luxemburger Polizeibeamten auf den Arm genommen, jedoch ohne, dass er ihn ins Schlafzimmer trug. Man schlenderte durch die Innenstadt und Robert ließ es sich natürlich nicht nehmen mit einem Straßenmusikanten lautstark "I shot the Sherriff" zu singen. Man besuchte auch einen Souvenirshop, jedoch sollte das ein Fehler sein. Robert betrat den Lagen und bereits nach wenigen Sekunden hiess es für ihn: "Sprechen Sie Dutsch" sowie ein lautstarkes "Gehen sie auswärts"! Er flog aus einem Souvenirladen, wieder ein Meilenstein in seinem Leben. Weiter gings durch die Stadt und man kam an einem Hauptplatz vorbei, wo auf einer Bühne einige Portugiesen ein Konzert gaben. Rundherum standen Menschen und bewunderten das Treiben. Natürlich die Gelegenheit für Robert! Er schlich sich von der Rückseite an, stieg auf die Bühne und erklärte den Musikanten, dass er auch einiges drauf hat. Zu seiner Freunde ließen sie ihn mitmachen und er tanzte vor vielen Menschen im Vordergrund der Band irgendwelche Figuren. Den Zuschauern schien es zu gefallen, da sie applaudierten und lachten.

Dann gings wieder in eine andere Bar und schließlich nach Hause um sich für den großen Abend frisch zu machen - es war ja Heli's Geburtstag! Nach einer Flasche Champagna bei Reneè, machte man sich auf den Weg zur Margo - dem Stammlokal. Hier warteten bereits all unsere Freunde und man konnte gar nicht glauben wie viele es doch sind! Man war überwältigt. Man war gut drauf und konsumierte so einiges. Dann kam der große Moment und unsere Freunde beschenkten Heli mit einer überdimensionalen Kartonschachtel in Kunststoff eingewickelt. Nachdem er diese befreite und öffnete kämpfte er sich durch Unmengen von Ölbindemittel und diversen Geschenken. Darunter auch eine Gummipuppe mit original Luxemburger Feuerwehrhelm und Uniform. In Sekundenabständen flogen die Leute in die Kiste mit dem Bindemittel und so sah es aus dementsprechend aus! Nach dieser Sauerei gabs ein riesen Buffet. Ein bemerkenswerter kleiner Junge entdeckte die Puppe, und spielte mit seinen Fingern in der unteren Region der Puppe herum! Robert machte Bekanntschaft mit "Goofy", der eine wahre Bestie in Sachen Trinken und Kraftspielereien war. Man versuchte, Gläser mit dem vollen Rand in den Mund zu bringen und das Glas zu leeren. Robert hatte da so einige Probleme, aber wen wunderts! Es wurden auch sehr interessante und amüsante Spiele gemacht. Zum Beispiel die Busfahrt. Mehrere Personen auf die Stühle, Löffel vor die Augen und der Busfahrer sprach - Kurve links, Kurve rechts und auch mal - ACHTUNG PFÜTZE, und alle waren nass. Es wurde schon später und ich weis bei Gott nicht mehr wie es sich zugetragen hat, aber wir waren plötzlich in einem Zeltfest gelandet wo wir uns noch austobten. Um ca. halb 5 fuhr man dann nach Hause um für den nächsten Tag und die Heimreise gerüstet zu sein.

Am nächsten Morgen wartete wieder ein wunderbares Frühstück auf uns und nach der Verabschiedung Reneè's suchte man noch kurz das Stammlokal auf und fuhr anschließend zu Angelo. Wieder wurde ein Zipfer konsumiert - das hatt wirklich jeder zu Hause, obwohl es in Luxemburg nicht zu haben ist. Robert entdeckte eine Erfindung die von nun an sein Leben verändern wird. Einen automatischen Bieröffner. Auch das Haus wurde besichtigt und man kam nicht aus dem Schwärmen - ein Wahnsinn! Ein tollwütiger Hund jagte Robert durchs Zimmer und Jean-Marie's kleiner Sohn versuchte sich im Bier trinken. Nachdem wir auch noch ein riesen Fresspaket mit auch dem Weg bekamen, reisten wir ab. Wir hielten noch kurz und besorgten uns Honigwein und ab gings in Richtung Heimat. Die Abreise war wie immer emotional geprägt und alle waren mies drauf, da man gerne noch länger in Mertzig bleiben wollte. Nach einer unspektakulären Heimfahrt kam man um ca. 23:30 Uhr zu Hause an. Noch immer trauern wir, denn Scheidung tut weh, aber wir hoffen, wir dürfen unsere Freunde aus Mertzig bald wieder besuchen!

Ein herzliches Dankeschön alle, die sich so fürsorglich um uns gekümmert haben und wieder einmal bewiesen haben, dass wir uns in diesem Land zu Hause fühlen und eine besondere Freundschaft mit den Leuten in Mertzig haben.

NOCHMALS HERZLICHEN DANK!