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06.05.2005 - Ford Treffen in Laufen (D) >>>Fotos

Knapp 1 Jahr warteten wir, bis wir endlich wieder auf die berüchtigten Ford-Treffen fahren durften. Besonders für Öma wars eine unausstehliche Zeit!

Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen und trotz der Wetterprognosen starteten wir (Öma, Berni, Tschisi, Schweitzer, Schuasta und Robert) am Freitag um halb 7 unsere Reise nach Laufen (D).

 

Angekommen waren wir erschüttert, der gesamte Platz wo wir die nächsten Tage nächtigen würden, war vollkommen nass und zermatscht. So konnten wir nicht mit den Fahrzeugen aufs Festgelände fahren. Einige dies versucht haben (nicht aus unseren Reihen) verloren dabei wichtige Anbauten an ihren Fahrzeugen und durchlebten einen Alptraum.

 

Dennoch beschlossen wir den Abend ausgiebig zu feiern. Wir parkten unsere Fahrzeuge in einem Waldstück entlang eines Güterweges, holten die Campingsühe heraus und begannen unser eigenes Bierfest. Nach einiger Zeit lustigem Treibens hielt ein uns unbekanntes Fahrzeug und aus dem Beifahrerplatz steigt plötzlich und unerwartet Andi aus. Wir waren natürlich völlig hin und weg. Er erklärte uns, dass niemand mit ihm eine durchzechte Nacht feiern möchte und so hat er sich dazu entschlossen, nach Deutschland zu fahren um mit uns zu feiern! Eine wirklich einzigartige Aktion.

 

Zu späterer Stunde wankten wir ins Festzelt und begossen uns mit zahlreichen „Goaß-Moßn". Wir hatten allen Grund zum feiern, denn an diesem Abend sollte Schuasta seinen 25. Geburtstag feiern und so war es auch. Es war ein gelungener Abend mit viel Alkohol, netten Leuten und jeder Menge Spaß. Unser Geschenk an Schuasta präsentierten wir ihm auf der Bühne und er musste sich einkleiden. So kam es, dass er vor dem vollen Zelt mit Reizwäsche, Strumpfhose, Lockenwicklern, Kindersonnenbrillen und Haarreifen die Nacht durchfeierte. Schlimm erwischt hatte es natürlich wie immer an Öma, er war bereits um 1 Uhr streichfähig und er klagte über Schmerzen, die niemand nachvollziehen konnte. Als alle zu später Stunde brav im Auto schliefen wandelten Tschisi, Schweitzer und Robert nochmals ins Zelt, aber das war bereits leer und so ging man zurück zum Auto. Andi’s Wagen wurde überprüft und plötzlich kam ein Ruf aus der Weite. Es war Andi, der sich zu den Nachbarn mit Griller und Notstromaggregat gesellte. Schweitzer und Robert machten es ihm nach und feierten mit den Anwohnern bis in die Morgenstunden.

 

Um 4 Uhr Morgens gabs auch noch wunderbar gegrilltes aus dem 12 Liter Kunststoffeimer, wobei die meisten der Gastgeber Vegetarier waren. Schweitzer bekam auch noch ein unmoralisches Angebot, denn der langhaarige der Gruppe hatte eine Sekte. Schweitzer sollte dieser Sekte beitreten. Die Ideologie: Man konnte glauben und denken was man will, hauptsache man zahlt 1 x jährlich 750 Euro an den Arbeitslosen Sektenführer.

 

Nach einer wunderbar geschlafenen Nacht (2 Stunden) beschloss man dann doch nach Hause zu fahren, denn es hatte 3 Grad und es regnete. Im Konvoi gings nach Hause und plötzlich war Öma verschollen. Wir warteten bei einem Bauern und nach 15 Minuten kam Öma endlich nach. Grund: In beiden Händen hatte er einen Krampf und konnte deshalb das Lenkrad nicht mehr bewegen. Dieses Schauspiel durften wir bereits vor 2 Jahren bei einem Treffen erleben und deshalb setzten wir uns dafür ein, dass Öma in einer Tierklinik unter Beobachtung gegeben wird.

Robert fragte noch den Bauern, ob er seine Notdurft in der Toilette verrichten durfte - er willigte ein. Das Klo war im Stall und hatte keine Tür, war sehr schmutzig und gleich nebenan stemmte der Bauer einen Sautrog heraus. Robert hatte Angst, dass er vielleicht noch Besuch im Klo bekommt. Aber alles lief glatt!

Es war zwar Wetterbedingt ein mieses Treffen. Dennoch ein wahnsinniger Spaß!